Laufclub Rudolstadt begeht 5-jähriges Bestehen

 

Die Freude stand unserem Vereinschef Uwe Schmidt ins Gesicht geschrieben: 5 Jahre Laufclub Rudolstadt. „Es schien, als hätten wir gestern erst angefangen!“ Mit diesen Worten eröffnete Uwe seine kurze, aber prägnante Laudatio an die Mitglieder und Gäste der offiziellen Festveranstaltung, die am vergangenen Samstag im Dorfgemeinschaftshaus Kirchhasel stattfand. Uwe fand ehrende, lobende und auch rührende Worte. War die Anzahl innerhalb dieser kurzen Zeit von anfänglich zwei Dutzend Mitglieder mittlerweile auf das fast Vierfache herangewachsen.

Wie zuvor in der Mitgliederversammlung festgestellt worden war, zählt der Verein aktuell 85 Mitglieder – die Zahl blieb stetig in den Coronawintern. „Dank unserer attraktiven Angebote hatten wir keinen Mitgliederschwund!“, zeigte sich Uwe froh.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde Senior Rainer Hermann zum Ehrenmitglied ernannt. Der rüstige Läufer, der es mit seinen 80 Jahren immer noch wissen will, hat als ehemaliges Mitglied des LV Schwarzatal über Jahrzehnte hinweg die Laufserien in der Region und auch international geprägt. Uwe Schmidt überreichte Ehrennadel und Urkunde, die Rainer gerührt, aber auch mit Stolz entgegennahm. 

Sehen lassen können sich auch die Aktivitäten des Vereins. Sieben Trainingseinheiten in rollender Woche, sowohl läuferisch, als auch kräftekoordinativ, jährlich drei plus eine Laufveranstaltungen, gespickt mit einigen weiteren Attraktionen, die das Vereinsleben prägen. Davon zeugte jüngst erst  eine Kräuterwanderung auf läuferischen Abwegen. 

Das kurzweilige Programm war reich an Erinnerungen an länger vergangene Events und allerhand Aktivitäten. Ines und Mario Engelmann hatten sich ins Zeug gelegt und eine Präsentation gestaltet, die wesentliche Höhepunkte der vergangenen Jahre zeigte: Trainingsprogramme mit individuellen Schnappschüssen, Teilnahme und Sieg bei Landesmeisterschaften, Frauentagsveranstaltungen, die Wiederausrichtung des 14. Fröbellauf 2019, Radtour im Schwarzatal, Helfer und Läufer zum Schiller-Staffel-Lauf und die gemeinsamen Laufwochenenden am Brandt, in Saaldorf und in Moosbach, Weihnachtspeck-Weg-Aktion, die durch Corona zur After-Christmas-Challenge wurde, waren nur einige Eindrücke, die zeigten, wie kreativ die Mitglieder sind und wie hoch der Zusammenhalt ist, der auch andere Laufbewegungen anzieht und beeindruckt.

 

Überraschend sprachen zwei Neumitglieder: Vanessa Benbezza und Nadine Porubek schilderten in sehr beeindruckender Weise, wie sie zum Laufclub Rudolstadt kamen und was die Trainings und der Zusammenhalt mit ihnen persönlich gemacht haben – eine schönere Würdigung kann es kaum geben!

Auch Unterstützer und Sponsoren der ersten Stunde waren anwesend, stellte Henrike Kärger fest und blickte in Richtung Anke Görner und Michael Schart, die der Einladung gefolgt waren. In einer kurzen Zusammenfassung zeigte Henrike auf, welche Firmen, Unternehmen und Institutionen den jungen Verein finanziell, mit Sachleistungen oder durch Kooperationen dabei halfen, seine oder gemeinsam gereifte Ideen in Taten umzusetzen. Weitere Sponsoren, aber auch unterstützende Sportvereine kamen hinzu, gratulierten persönlich und überreichten kleine Präsente. Mittlerweile blickt der Vorstand auf eine breite und beständige Kooperationsbereitschaft, die ihn mit Stolz erfüllt. 

Als Gast empfing der Laufclub Frank Thomas, selbst Vereinsvorsitzender des LAV Saale-Rennsteig, der gleichzeitig planender und umsetzender Ausrichter des Läufer-Sparkassen-Cups und Leiter der AG Lauf des Thüringer Leichtathletikverbandes ist. Auch er fand ehrende Worte und wertschätzte das Zusammenwirken.

Kurzweilig blieb das Programm, umrahmt von Musik, Kaffee, Kuchen und einem Buffet der Extraklasse. Natürlich hatte der Verein auch einige Geschenke für seine Mitglieder parat, die sich jedoch verdient werden mussten. So konnte jedes Mitglied beim Büchsenwerfen mit Sockenknäulen siegen oder aber auch als Trostpreis ein Paar der begehrten Fußwärmer ergattern. Der Renner war die von Jan Kolbe organisierte Tischtennisplatte, die ab 23:30 Uhr erst ihre Ruhe fand und am Tag danach noch heiß von Beanspruchung war. 

 

Text: Roberto

Foto: Mandy und Jan, Nicole

Kommentar schreiben

Kommentare: 0