Else schürt den Ofen an - gelungene Überraschung zum Frauentag

Bei bedecktem Himmel und Meisengezwitscher in den Strauchhecken machten sich heute die Sonntagsläufer zum internationalen Frauentag eine Stunde später als sonst auf Fröbels Spuren rund um Keilhau. Auf kessen 4 km Laufstrecke, über die von sanften Hügeln eingebetteten Wiesen Keilhaus führte der Weg der Wanderfraktion vorbei an der malerisch gelegenen Bredelhütte. Zur ersten Überraschung hatten Waldarbeiter offenbar für schlammige Wege gesorgt, womit die gestandene Slowmotionläuferin jedoch gut umzugehen wusste.

Wer es weiter mochte, konnte den Blick auf das erste Frühjahrsgrün der Wiesen im Rinnetal genießen. 

 

 

Doch zurück: Noch bevor die Läuferschuhe die Keilhauer Flur erreichten, schürte Schwester Else vom Bruderhof bei frühmorgentlichem Amselgesang bereits den Backofen der Schule an. Schließlich sollte alles zu seiner Zeit gelingen. 

 

Das Ziel war dieses Mal der Fröbelsaal. Die Anstrengungen der durchaus bergigen Versuchung schlug in Freude um, als die Damen, noch ganz außer Puste, die festlich geschmückte Tafel erblickten.

Zu einem Gläschen Sekt hieß Roberto die Frauen unseres Laufclubs herzlich willkommen und versprach eine angenehme Stunde gute Unterhaltung - wozu Frauen Männer bekanntlich nicht benötigten. Das merkte man ziemlich schnell. Doch die Ausrichter ließen sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Besser gesagt, den Mozzarella, der, frisch aus dem Backofen, allen Damen besonders gut mundete. Im Anschluss sorgten Mario und Roberto für den kulturellen Anteil der Veranstaltung und laßen witzige Anekdoten aus dem Läuferleben der Laufsau Marc Bischoff. Obendrein durfte natürlich das Stückchen Kuchen nicht fehlen, auch wenn manch eine Dame, die vom Mozzarella betört war, passen musste.

Gut gesättigt und mit einer hübschen Primel in der Hand ging es dann nach Hause.  

 

Die Frauen dankten den Ausrichtern Jens, Mario und Roberto herzlich für die gelungene Überraschung. 

 

Der Laufclub Rudolstadt e.V. bedankt sich beim Jugendsozialwerk Nordhausen e.V. und der Freien Fröbelschule Keilhau für die kostenlose Bereitstellung des Fröbelsaals. Er bedankt sich auch bei Anja Kiesewetter und ihrem Team von der Saale-Insel für die liebevolle Gestaltung der Blumengrüße. Und er bedankt sich herzlich bei Else vom Bruderhof für ihre Hilfe! 

Text und Bilder: Roberto

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