Laufwochenende - zweite Auflage - nun ist es Tradition!

 

Nach unserem Laufwochenende im Herbst des vergangenen Jahres war schnell klar, dass wir auch in diesem Jahr wieder ein solches Event planen sollten. 

 

Mit dem Ferienpark Saaldorf an der Bleichlochtalsperre, dem größten Stausee Deutschlands, hatten wir für die Neuauflage wieder eine sehr passende Location gefunden und für den Zeitraum vom 13. bis 15.09.2019 insgesamt acht Finnhütten reserviert.

Am sonnigen Freitagnachmittag reisten über zwanzig Kurzurlauber im idyllisch gelegenen Finnhüttendorf an.

 

Nach einer kurzen Besichtigungsrunde konnten wir unsere Quartiere beziehen und mit dem Aufbau von Antje´s Krabbelgruppen-Pavillon - unserem diesjährigen "Gemeinschaftsraum" - starten.

Diese gruppenbildende Teamaufgabe haben wir lehrbuchmäßig gelöst.

Sogar an die passende Beleuchtung für gemütliche Abende war gedacht.

Danach wollte sich ein Teil der Wochenendausflügler gleich sportlich betätigen. Es ging auf eine erste gemeinsame Laufrunde in Richtung Heinrichstein. 

 

Der Heinrichstein - ein zerklüfftetes Felsmassiv - gilt als schönster Aussichtspunkt der oberen Saale.

 

Dies können auch wir nun bestätigen. Von dort bietet sich ein wirklich wundervoller Panoramablick.

 

 

Während die einen noch beim Laufen schwitzten, bereiteten die anderen bereits unseren Grillabend vor. 

Bei der Rückkehr der Läufer in der Abenddämmerung brannte bereits der Rost. Dagmar und Micha hatten sich die Grillschürzen angezogen und rollten  die ersten Bratwürste und drehten die ersten Brätel auf dem Rost. Später kamen noch Käse und Mais hinzu. Dazu gab es leckere selbstgemachte Salate.

 

Schnell wurde es dunkel und damit im Pavillon so richtig gemütlich.

Am Samstagmorgen, die Sonne war gerade hinter dem Berg aufgegangen und machte besonders lange Schatten, starteten die Frühaufsteher pünktlich um 7:30 Uhr auf eine Guten-Morgen-Runde. Auch diesmal führte uns unser Weg wieder am Heinrichstein vorbei, jedoch in anderer Laufrichtung.

 

Nach unserer Rückkehr und einer Kaffeekoch- und Brötchenback-Challenge der fleißigen Küchenhelfer genossen alle den lauen Morgen bei einem ausgiebigen Frühstück.

 

Danach wurde Volleyball und Fussball gespielt, auf der Slackline balanciert und wir probierten uns im Faszientraining.

 

Auf den Matten wurde schnell deutlich, wer regelmässig das Freitagstraining von Silvia besucht.

 

Gegen 11 Uhr startete unsere zweite Laufeinheit an diesem Tag - ein Teil der Truppe lief, ein Teil wanderte. Wieder ging es in Richtung Heinrichstein.

 

Während die Wanderer den gleichen Weg wieder zurück nahmen, ging es für die Läufer noch weiter zur idyllischen Halbinsel Ruhebene, wo die Männer dem Ruf des Wassers folgten und ein kurzes Bad in den kühlen Fluten einlegten. Die Damen ruhten derweil und genossen den Moment.

 

Erfrischt ging es für alle danach zurück zum Feriendorf.

 

Nach einem späten Mittagessen lagen wir auf der Wiese und konnten das schöne Wetter und die Sonne mit fast noch sommerlichen Temperaturen genießen. Um halb vier sollte es dann wieder spannend werden. Unsere Sport-Challenge stand noch auf dem Plan. Da waren einige plötzlich verschwunden ...

Doch der Großteil der sportlichen Kurzurlauber stellte sich der Herausforderung.

 

Familie Storch hatte für uns zwei anspruchsvolle Paar-Challenges vorbereitet - für Kinder/Jugendliche und für Erwachsene.

 

Jedes Pärchen musste gemeinsam und in beliebiger Reihenfolge 10 Stationen absolvieren - die Erwachsenen durften sich so unter anderem 100 Liegestütze, 200 Bergsteiger und 120 Sit ups teilen. Bei den Kindern und Jugendlichen gab es die gleichen Stationen, jedoch war die Anzahl der geforderten Wiederholungen entsprechend geringer.

 

Danach war für alle dringend Abkühlung nötig. Und so ging es gemeinsam zum Bad in den "Feuerlöschteich". Dort wurde geschwommen, gespritzt und "gesurft". Natürlich hatten wir uns vorher erkundigt, ob das auch erlaubt ist! 

Ob die dort zahlreich wohnenden Frösche allesamt verzauberte Könige waren, konnten wir nicht herausfinden. Sie ließen sich zwar fotografieren aber leider nicht küssen.

Am frühen Abend ging es dann noch auf eine läuferische Erkundungsrunde zum Marienstein - einem Aussichtspunkt mit Schutzhütte - oberhalb von Saaldorf. Von dort hat man einen einzigartigen Blick auf das gegenüberliegende Feriendorf und die Windungen des Bleilochstausees bis hin zum Heinrichstein.

 

Vorm Abendessen - es sollte für mehr als zwanzig hungrige Sportler Nudeln geben - war wieder das Organisationstalent der fleißigen Köche gefragt. Da im Finnhüttendorf weder große Töpfe, noch eine große Kochgelegenheit vorhanden waren, kochten wir einfach in jeder Finnhütte in kleinen Töpfen. Am Ende wurde alles zusammengetragen und in großer Runde im Partyzelt verspeist. Lecker!

 

Es wurde schon wieder dämmrig. Und so mussten wir uns beim Sammeln von Feuerholz beeilen. Lutz brachte das Feuer rechtzeitig in Gang und wir versammelten uns rund um die große Feuerschale.

 

In gemütlicher Runde mit netten Gesprächen blickten wir in die Flammen und auf den Vollmond über dem See. Für einige gab es sogar noch eine kleine Nachtwanderung.

 

Am sonnigen Sonntagmorgen, pünktlich um halb acht, starteten die Frühsportler zur letzten Stauseerunde.

 

Diesmal ging es gemeinsam zum am Vorabend bereits erkundeten Marienstein.

 

Der Nebel stieg über dem Wasser auf und bot den Läufern einen mystischen Blick über die Bleilochtalsperre. An manchen Stellen sah es so aus als würde der See kochen.

 

Nach einem gemütlichen letzten Gruppenfrühstück mussten wir schon wieder packen. Der "Gemeinschaftsraum" wurde zerlegt und alles wieder in den Fahrzeugen verstaut.

 

Einen großen Dank an alle, die zum Gelingen unseres Laufwochenendes beigetragen haben.

 

Nach dem zweiten Mal ist es ja nun eine Tradition.

 

Mal sehen, wo unsere Reise im nächsten Jahr hingeht ...

 

Text: Mario

 

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